Der perfekte Flyer

 

Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten ist, für wen Sie diesen Flyer machen. Denn danach richtet sich, wie er aufgebaut ist und welche Informationen enthalten sind. Es ist ein großer Unterschied, ob Sie diesen Flyer für eine Veranstaltung, ein neues Produkt, für einen Interessenten, einen Geschäftspartner oder einen Stammkunden machen. Im zweiten Schritt stellen Sie sich die Frage: kenne ich meinen Kunden? Kenne ich seine Wünsche und Ängste, die ihn bisher von einer Beauftragung abhalten?

 

Die schlimmsten Flyer, also die, die jeder Kunde sofort beiseite legt, sind die, in denen sich das Unternehmen allein selbst darstellt. Die Fläche in einem Flyer und die Aufmerksamkeitsspanne eines potentiellen Kunden sind begrenzt, kommen Sie auf den Punkt. Nehmen wir an Sie sind ein Tischlereibetrieb. Sie fertigen individuelle Lösungen aus Holz und es gibt Sie seit 80 Jahren in 3. Generation. Dann schreiben Sie das so bitte nicht in den Flyer, mit dem Sie Neukunden werben wollen. Bitte nicht.

 

Was wünscht sich denn Ihr Kunde? Er wünscht sich einen außergewöhnlichen Esstisch, einzigartige Einbaumöbel oder eine Küche, die für die nächsten Jahrzehnte sein Lieblingsstück bleibt. Was Sie also diesem Kunden präsentieren müssen ist eine Vorstellung. Eine Vorstellung von dem, was Sie für Ihn leisten können. Dazu gehören viele Bilder von bereits fertig gestellten Stücken und im Idealfall dazu ein Satz des glücklichen Kunden, der dieses Stück sein Eigen nennen darf.

 

Sind das die Informationen, die einen Architekten interessieren, der Sie eventuell bei einem Großprojekt einbeziehen will? Sicher nicht. Er möchte wissen, ob Sie in der Lage sind, dieses Großprojekt mit ihm abzuwickeln. Zeigen Sie ihm, dass Sie genügend Mitarbeiter haben, schon solche Projekte abgewickelt haben und dass Sie bereits zufriedene Architekten in Ihrem Kundenstamm haben.

 

Warum ist es so wichtig hier zu unterscheiden?  Der Architekt wird von einem kleinen Privatkunden-Flyer eher abgeschreckt sein. Möglicherweise traut er Ihnen nicht zu, große Baustellen leisten zu können. Der Privatkunde hingegen möchte mit Ihnen zusammen etwas erarbeiten. Er wünscht sich einen Betrieb, in dem sich jemand Zeit für sein Projekt nimmt. Schaut er in einen Flyer mit lauter Großbaustellen gewinnt er vielleicht eher den Eindruck, so ein kleiner Kunde wie er sei für Sie nicht interessant.

 

Ein wesentlicher Schlüssel zu Ihrer Glaubwürdigkeit sind Belege, Belege und nochmals Belege. Fotos und so genannte Testimonials sind hier Ihr Werkzeug. Testimonials sind Referenzen von „glücklichen Kunden“. Bitte achten Sie darauf, dass die Fotos von sehr guter Qualität sind. Pixelige Bilder sind unprofessionell und werfen kein gutes Licht auf Ihre Qualitätsansprüche. Bei den Testimonials sollten Sie nicht schummeln. Es finden sich sicher zufriedene Kunden, die gern bereit sind, Ihnen eine Referenz zu geben.

 

Beim Format ist wieder wesentlich, wen Sie wo und wie ansprechen wollen. Einem Architekten drücken Sie bitte kein 130 g-Papier einseitig bedruckten A5-Flyer in die Hand. Er erwartet Qualität, also mindestens 300g Papier und deutlich mehr Infos in Form von Referenzen und Bildern.

 

Unbedingt auf einen Flyer müssen folgende Infos: Webseite mit weiteren Infos, Kontaktmöglichkeiten, Logo.

 

Gern setze ich mich mit Ihnen zusammen und bespreche, wie Ihr perfekter Flyer aufgebaut sein sollte. Gemeinsam mit meinem Netzwerk generieren wir einen perfekt zugeschnittenen Flyer, den Sie gern rausgeben werden.